Jimmy, Traumgeschöpf
«Wenn wir träumen... erschaffen wir da eine Welt in einem Paralleluniversum? Wenn wir träumen, existieren die Wesen von denen wir träumen, irgendwo?»
- Un projet de RECYCLED ILLUSIONS, Scène, Basel.
Das Stück
«Jimmy Traumgeschöpf» ist ein interdisziplinäres Theaterprojekt für eine Schauspielerin, 13 Lautsprecher und eine Leinwand, welches die Regisseurin Isabelle Stoffel gemeinsam mit der Gruppe Recycled Illusions einstudiert hat. Die Schauspielerin Sandra Utzinger, die Videokünstlerin Lisa Böffgen und der Tonkünstler Fritz Rickenbacher erwecken das Traumgeschöpf Jimmy und seine Umgebung zum Leben. Der poetische Text von Marie Brassard dient dabei als Grundlage für existentielle Überlegungen. Auf der Bühne werden mit Videoeinspielungen, Spiegelungen und akustischen Mitteln Traumwelten inszeniert, in denen die Konturen verwischen und imaginäre Verwandlungen möglich sind.
«Jimmy, Traumgeschöpf» ist die Geschichte eines Wesens, das in den Träumen anderer Menschen lebt. Seine Realität ist der Traum. Wacht sein Träumer auf, fällt er in eine Art Zeitloch wo er warten muss bis er wieder weitergeträumt wird, denn solange Jimmy von niemandem geträumt wird, bleibt die Zeit für ihn stehen. Diese Zeitfalle kann ihn kurz vor dem ersten Kuss erwischen, oder auf einer Flugzeugtoilette sitzend, im Theater oder mitten in der Wüste.
Seiner Existenz nie sicher und voll unerfüllter Sehnsüchte kann Jimmy seinem Dasein als Traumgeschöpf nicht entfliehen.
Warum wir dich brauchen
Wir möchten nach der intensiven Basler Produktionszeit mit Jimmy erst in den Rest der Schweiz starten, und später auch nach Deutschland und auf Europäische Festivals. Die bislang konkreten Spielorte die Jimmy zeigen wollen sind:
- Kleintheater Luzern am 26., 28. Und 29. September 2012 um 20 Uhr Theater
- Tuchlaube Aarau am 24., 26. Und 27 Oktober 2012 um 20.15 Uhr
- Das Theater an der Winkelwiese in Zürich interessiert sich für 3 Vorstellungen von Jimmy im Dezember 2012
- und das Theater Tojo in Bern für 3 Vorstellungen im Januar 2013.
Dazu brauchen wir:
- eine neue Leinwand um auf die Grössenverhältnisse verschiedener Bühnen einzugehen
- einen Videobeamer mit Ultra- Weitwinkelobjektiv für unsere Rückprojektionen
- -einen Produktionsleiter welche die schon ausgemachten Gastspiele nutzt um Jimmy an weitere Spielorte im deutschsprachigen Raum zu bringen, und auf europäischen Festivals spielen zu lassen.
Der Gang in die Parallelwelt soll vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Ermögliche dass dieses Stück, das nur mit aussergewöhnlich hohem Engagement des gesamten Teams in der Kreationsphase möglich war, oft gesehen werden kann.
Vielen Dank für deine Unterstützung!
«Ein ebenso fantastisches wie intelligentes Gastspiel der Gruppe Recycled Illusions» (Basellandschaftliche Zeitung BZ, 5 Mai 2012)
Statut du projet
collectés
Contreparties
À propos des initiateurs
Isabelle Stoffel geboren und aufgewachsen in Basel wirkte in zahlreichen Theaterproduktionen und Kinofilmen in der Schweiz, in Deutschland und in Spanien, u.a in der Kaserne Basel, am Stadttheater Bern, in den Sophiensaelen Berlin, in den Kino- Filmen „Un Franco, 14 pesetas“ (Regie: Carlos Iglesias), "El consul de Sodoma" (Regie: Sigfrid Monleón) und dem von Javier Bardem produzierten Invisibles (Regie: Mariano Barroso). In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Pamela Dürr war sie Mit-Initiantin der Schweizer Theaterprojekte Macbeth, caravanes, Die Geschichte der Pandabären. Sie schrieb die Bühnenfassung der Memoiren der Amerikanierin Toni Bentely La rendición und spielt diese Soloproduktion in Madrid. Sie schrieb das Drehbuch zum Film Sol y Nieve (2012). Jimmy, Traumgeschöpf ist ihre erste Regiearbeit.
Die Zürcher Schauspielerin Sandra Utzinger spielte in Steinschlag (Regie Judith Kennel) an der Seite von Matthias Gnädinger ihre erste Film-Hauptrolle und wird 2006 für den Schweizer Filmpreis zur Besten Schweizer Hauptdarstellerin nominiert. Es folgten u.a. die Filme Jimmie (Regie: Tobias Ineichen) und Verstrickt und zugenäht (Regie: Walter Weber). 2012 drehte sie unter der Regie von Dani Levy für den Schweizer Tatort. Seit 2002 spielte sie in achtzehn Theaterstücken der Gruppe Kraut-Produktionen.
Video: Lisa Böffgen
Ton: Fritz Rickenbacher
Bühne und Kostüm: Stefanie Schaad (emyl)
Licht: Jayo Goettgens
Supervision: Stephan Lichtensteiger
Regieassistenz: Jessie Wieg
Technische Leitung: Christoph Senn
Fotos: Alex Urosevic
Grafik: Nacho García (Sweetmedia)








